Doppelte Buchführung

Mit Einführungsgesetz vom 22. April 2006 sind die Kommunen in Sachsen-Anhalt aufgefordert, den Rechnungsstil der "doppelten Buchführung" einzuführen. Ein seit vielen Jahrzehnten angewandtes Buchungssystematik und durch das HGB für Kaufleute gesetzlich bindend.

Die „Kommunale Doppik“ ist nicht nur die Einführung eines (international) bewährten Rechnungssystems, vielmehr wird eine Verknüpfung der Vermögensrechnung (Bilanz) mit der Ressourcen- und Geldrechnung zu einer Vollverbundrechnung, die wiederum Anknüpfungspunkte für die Kosten- und Leistungsrechnung bietet, vorgenommen. 

Die Einhaltung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ist grundlegende Voraussetzung für mehr Transparenz, die zu einer Verbesserung des kommunalen Handels und ein verantwortungsbewussteren Umgang mit den kommunalen Ressourcen ermöglicht.

Der doppische Buchführungsstil und der damit verbunden Anspruch an die Haushaltsbewirtschaftung und Jahresrechnung setzten grundlegende und umfangreiche Kenntnisse der doppelten Buchführung voraus.

Die kommunalrechtlichen Vorschriften sind bei den Buchungen, der organisatorischen Buchungsabläufe, wie auch bei der Erstellung der Jahresrechnung ebenso zu beachten wie den Anforderungen des statistischen Landesamtes. 

Die aktuellen Rechtsvorschriften sind über die Homepage des Ministeriums für Inneres und Sport LSA unter http://www.mi.sachsen-anhalt.de/nc/ministerium/ sowie dem Statistischen Landesamt unter http://www.stala.sachsen-anhalt.de/ zur Verfügung stehend.

Eine Zusammenfassung der kommunalrechtlichen Vorschriften NKHR LSA sind auf dieser Internetseite unter dem Hinweis "Rechtsvorschriften NKHR" sowie unter "Aktuelle Rechtsvorschriften" als pdf-Dateien hinterlegt.

 

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